Was ist eine kontrollierte Wohnraumlüftung (KWL)? Definition

kontrollierte wohnraumluftung 1 - Was ist eine kontrollierte Wohnraumlüftung (KWL)? DefinitionDie Abkürzung KWL wird für ein kontrolliertes mechanisches Belüftungssystem verwendet. Im Gebäude entspricht diese Art von System einer Reihe von Geräten, die für die Erneuerung der Luft in den Räumen sorgen, insbesondere in Räumen, die feucht sind oder in denen sich Gerüche halten können: Badezimmer, Toiletten, Küchen usw.

Das KWL-System muss in das Gebäude integriert werden. Das Gebäude sollte möglichst gut isoliert sein, um Energieverschwendung zu vermeiden. Es arbeitet mit einem zentralen Lüftungssystem, das die verbrauchte Luft absaugt und so für eine bessere Raumluftqualität sorgt.

Es gibt verschiedene Arten von KWL:

  • Einstrom-KWL (Luftabsaugung);
  • das doppelflutige KWL (Luftabsaugung und Insufflation mit Wärmerückgewinnung), das in der Installation teurer ist;
  • das hygro-KWL, feuchtereguliertes KWL oder feuchteempfindliche KWL (hygrometrisches Management mittels Sonde), die ein- oder zweiströmig sein können.

Mehr oder weniger anspruchsvolle Lüftungssysteme

anspruchsvolle luftungssysteme 300x200 - Was ist eine kontrollierte Wohnraumlüftung (KWL)? DefinitionVon kontrollierter mechanischer Wohnraumlüftung spricht man, wenn die Luft nur in eine Richtung strömt. Das Herzstück des Geräts: Ein Luftabsauger, der das System unter Vakuum setzt. Mit anderen Worten, ein Ventilator, der Luft aus feuchten Räumen durch Kanäle ansaugt. Dadurch gelangt die Außenluft auf natürliche Weise durch Öffnungen, die in nicht befeuchteten Räumen belassen wurden.

Die kontrollierte mechanische Zweistromlüftung hingegen saugt verbrauchte Luft aus den Feuchträumen ab und bläst frische Luft in die anderen Räume. In Kombination mit einem Wärmetauscher kann er im Winter die einströmende Luft mit Hilfe der ausströmenden Luft vorwärmen. Umgekehrt im Sommer. Dies wird als doppelflutiges thermodynamisches KWL bezeichnet.

Die feuchtigkeitsempfindliche kontrollierte mechanische Lüftungsanlage stellt sich entsprechend der Hygrometrie ein. Feuchtefühler werden am Eingang der Frischlufteinlässe und an den Abluftgeräten angebracht. Ziel: Die KWL so zu regeln, dass es während eines Regenschauers oder zwei Stunden danach oder bei Regen im Freien oder mitten in einer Trockenperiode nicht mit der gleichen Geschwindigkeit arbeitet. Andernfalls muss die Frischluftmenge manuell eingestellt werden.

Quellen: