Warum geht die Sonne im Osten auf?

die sonne im osten 300x300 - Warum geht die Sonne im Osten auf?Wenn die Sonne im Osten aufgeht – und zwar immer im Osten – dann liegt das daran, dass sich die Erde um sich selbst dreht – und zwar immer in dieselbe Richtung.

Natürlich sind die Ausdrücke „die Sonne geht auf“ und „die Sonne geht unter“ nicht ganz zutreffend. Die Sonne schläft ja bekanntlich nie. Es ist natürlich die Erde, die sich um sich selbst dreht und in 23 Stunden, 56 Minuten und 4 Sekunden, also einem Tag, eine komplette Umdrehung macht. Da sie sich immer in die gleiche Richtung dreht, von West nach Ost, erscheint uns die Sonne, unabhängig von der Hemisphäre, immer als im Osten auf- und im Westen untergehend.

Die Sonne geht tendenziell im Nordosten oder Südosten auf

Man sollte wissen, dass genauen Richtungen von Sonnenaufgang und Sonnenuntergang nicht nur von der geografischen Breite des Standorts, sondern auch von der Jahreszeit abhängen. So geht die Sonne in Paris im Sommer im Nordosten und im Winter im Südosten auf. Das liegt an der Neigung der Erdrotationsachse (die auch eine wesentliche Rolle für das Kommen der Jahreszeiten spielt).

Eine weitere Folge dieser Neigung ist, dass es an den geografischen Polen der Erde eine Periode des Jahres gibt, in der die Sonne nie untergeht. Dieser Zeitraum wird als Polartag bezeichnet und kann bis zu sechs Monate dauern.

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Urhebender Autor: Nathalie Mayer