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So funktioniert SEO

Wer Online-Marketing betreibt, kommt an Suchmaschinenoptimierung nicht vorbei. Sie ist im Internet unglaublich wichtig, wenn es darum geht, Inhalte und Produkte auf die Bildschirme potentieller Kunden, Abonnenten und Fans zu bringen.

Daher sollte jeder, der eine Website betreibt, ein Grundverständnis für SEO haben und verstehen, worum es bei Keywords, Backlinks und Seitenladegeschwindigkeit geht. Denn Suchmaschinenoptimierung ist mittlerweile sehr komplex geworden, so dass es nicht unwichtig ist, sich von Experten helfen zu lassen. Backlinks kaufen, Ladezeiten verbessern und Konkurrenz sichten – all das gehört zum Alltagsgeschäft eines jeden Websitebetreibers.

Wie ist SEO entstanden?

so funktioniert seo 300x169 - So funktioniert SEOSEO steht für Search Engine Optimization. Entstanden ist diese Optimierung mit dem Aufkommen von Suchmaschinen und dem Fortschritt des Internets. Denn Suchmaschinen haben als Ziel, den Suchenden ein möglichst korrektes und passendes Ergebnis zu liefern – zum Beispiel eine Antwort auf eine Frage oder weiterführende Informationen.

Dafür entwickeln die dahinterstehenden Unternehmen Algorithmen. Sie erkennen unter anderem das Thema eines Inhalts (Text, Bild, Video, Audio) und ermitteln, wie vertrauensvoll eine Website ist. In den Anfangsjahren der Suchmaschinenentwicklung hatten Algorithmen noch einige Schwächen. Denn um das Thema und den Wert eines Inhalts zu erkennen, schauten sie fast ausschließlich auf die verwendeten Worte.

Eine Anfrage zum Thema „Hähnchen braten“ wurde also mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einem Ergebnis beantwortet, das möglichst oft „Hähnchen braten“ verwendete. Diese sogenannten Schlüsselwörter galten als Orientierung für die Algorithmen. Daher betrieben viele Websitebetreiber das sogenannte Keyword-Stuffing, bei dem sie einfach so viele Schlüsselwörter wie möglich einbauten, um beispielsweise bei Google oder Pinterest in den Top-Ergebnissen zu landen und so Reichweite zu generieren.

Wie hat sich SEO entwickelt?

Mittlerweile ist Suchmaschinenoptimierung viel komplizierter geworden. Denn Google und Co. haben viel Zeit und Geld investiert, um ihre Algorithmen zu überarbeiten und zu verbessern. Somit werden nun sehr viel mehr Faktoren gemessen und in die Bewertung eines Inhalts eingebaut.

Schlüsselwörter werden weiterhin genutzt, um den Inhalt einer Seite zu erkennen. Doch es muss sich nicht mehr um exakte Wörter oder Wortgruppen handeln, auch verwandte Wörter und Sätze sind relevant. Damit jedoch nicht genug: Algorithmen bestimmen auch, wie vertrauensvoll eine Website ist.

Das wird unter anderem durch Backlinks eingeschätzt. Dies sind Links von anderen Websites, die auf die eigene Website verweisen. Viele und hochwertige Links dieser Art geben einem Algorithmus das Zeichen, dass die Website wertvoll sein muss. Daher investieren viele Blogger und Unternehmen in Backlinks, die sich online buchen lassen.

Außerdem kommen technische Faktoren ins Spiel, wenn es um die Bewertung einer Website geht. Layout-Shifts und langsame Seiten werden abgestraft – denn Ziel ist es immer, die Nutzer einer Suchmaschine zufriedenzustellen. Langsam ladende Seiten oder störende Verschiebungen durch Werbungen können das erschweren.

Welche Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung sollte man kennen?

SEO ist ständig im Wandel. Das liegt auch daran, dass Algorithmen nicht öffentlich bekanntgegeben oder erklärt werden. Es gibt von den Entwicklern meist nur wenige Hinweise und viele Informationen werden von Experten zusammengetragen und gemessen.

Es gibt jedoch einige SEO-Grundlagen, mit denen sich jeder befassen sollte:

  • Keyword-Recherche
  • Backlinkaufbau
  • About Me Seite
  • Server-Geschwindigkeit
  • Interne Verlinkungen

Jede Website braucht Suchmaschinenoptimierung, wenn sie online gefunden werden soll. Es gibt auch Seiten, die ausschließlich Reichweite durch Social Media Verweise erhalten. Dabei bleiben jedoch wertvolle Reichweiten-Quellen unbeachtet. Der große Vorteil von SEO ist nämlich, dass damit organische – also nicht bezahlte – Reichweite erzielt werden kann.

Dafür braucht es umfassende On-Page- und Off-Page-Optimierung. Die On-Page-Optimierung umfasst alles, was direkt auf der eigenen Website kontrollierbar ist – also Keyword-Dichte, Textlänge, Meta-Tags, Bilder und mehr. Die Off-Page-Optimierung findet (entsprechend ihres Namens) außerhalb der eigenen Website statt. Damit sind verweisende Websites (Backlinks) und Social Signs (z.B. Reichweite über soziale Medien) gemeint. Gemeinsam erhöhen sie den Wert einer Website und somit die Chance, in Suchergebnissen für relevante Schlüsselwörter unter den Top-Ergebnissen zu landen.

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